Die Vorphase des Berg-Karbachkonfliktes seit 1988 bis zum Zerfall der SU

Im Jahre 1988 entschieden sich die armenischen Vertreter Berg-Karabachs zur Sezession von Aserbaidschan. Zur Durchführung dieses Zieles wurden die in Berg-Karbach lebenden Aserbaidschaner systematisch ermordet und vertrieben. Dies führte zu einer aufgeheizten Stimmung in Aserbaidschan und zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Armeniern und Aserbaidschanern in beiden Ländern, in dessen Folge auch auf armenischer Seite Opfer zu beklagen waren. Über 250.000 Aserbaidschaner wurden in dieser Zeit aus Berg-Karabach und der armenischen SSR vertrieben.

Das armenische Parlament verabschiedete dann 1989 eine Resoulution »über die Wiedervereinigung von Armenien und Nagorno-Karabach« und versuchten damit die Angliederung Berg-Karabachs an die Armenische SSR. Die Armeniern scheiterte jedoch mit diesem Versuch, so dass Berg-Karabach territorialer Bestandteil der SSR Aserbaidschnans blieb.
Diese Entwicklungen führten zum Ausbruch des Berg-Karbachkonfliktes nach dem Zusammnbruch der Sowjetuinion.