Osthandel: Aserbaidschan nimmt Spitzenplatz ein


Honorarkonsul Otto Hauser sieht eine Stärkung der deutsch-aserbaidschanischen Beziehungen  

Angetrieben durch eine starke wirtschaftliche Entwicklung verzeichnet die Kaukasus-Republik Aserbaidschan, im Vergleich aller Mittel- und Osteuropäischen Länder, die höchste Steigerungsrate im Handel mit Deutschland. 

„Diese Zunahme des Handelsvolumens ist vor allem auch den guten wirtschaftlichen und politischen Beziehungen  zwischen Deutschland und Aserbaidschan zu verdanken“ stellt Otto Hauser, Honorarkonsul der Republik Aserbaidschan fest. Laut Statistischem Bundesamt steigerte sich der Handelsumsatz, also die Ein- und Ausfuhr von Waren,  um 31,2 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.  Als zuverlässiger Energiepartner entwickelt sich Aserbaidschan nun auch in anderen Wirtschaftsbereichen mehr und mehr zu einem interessanten Markt für deutsche UnternehmenDie Aserbaidschanische Regierung hat bereits vor einigen Jahren ein umfangreiches Investitionsprogramm aufgelegt, um mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Erdölvorräte die Infrastruktur des Landes auf einen modernen Stand zu bringen. „Es gilt, diesen Moment nun auch für die deutsche Wirtschaft zu nutzen. Der Spielraum für Investitionen und der Ausbau deutsch-aserbaidschanischer Wirtschaftsbeziehungen sind dabei noch lange nicht erschöpft“, erläutert Otto Hauser, der mit seinem Honorarkonsulat eine zentrale Rolle für viel Unternehmen, die wirtschaftliche Aktivitäten in Aserbaidschan planen, spielt. Seit 2010 vertritt das Honorarkonsulat in Stuttgart die Interessen der deutsch-aserbaidschanischen Wirtschaft und regt Handelsbeziehungen an. Neben dem Auftrag sich um die wirtschaftliche Entwicklung zwischen Deutschland und Aserbaidschan zu bemühen, hat das Honorarkonsulat  schwerpunktmäßig die Aufgabe sich um die Abwicklung von Visaanträgen und die Organisation von Bildungskooperationen zu kümmern.